Schon mitten in der Nacht haben Mama und Papa mich aus dem Bett geworfen, damit wir zum Flughafen fahren konnten… Um sechs Uhr ging der Flieger, erst Richtung Brisbane und dann weiter nach Denpasar.

Da ich jetzt ja schon eine erprobte Fliegerin bin, war das alles gar kein Problem und ich habe alles super mitgemacht.

Auf Bali angekommen, mussten wir uns auch erst wieder an eine neue Zeit gewöhnen und zwar zwei Stunden zurück. Also musste das Abendessen heute etwas länger warten… Aber wir haben sowieso erst einmal unser Hotelzimmer bezogen und sind dann eine Runde an der Strandpromenade entlang spaziert.

Heute hatten wir das erste Frühstück, wo wir nichts selber machen mussten. Da kann man sich dran gewöhnen.

Danach ging es zu Fuß die Strandpromenade entlang, vorbei an vielen kleinen Shops, Restaurants und Tempeln. Und sogar an einer Schildkröten-Auffangstation.

Den Nachmittag haben wir am Pool verbracht und auch ich durfte endlich schwimmen gehen und meinen neuen Schwimmring ausprobieren.

Das Abendessen gab es in einem gemütlichen Restaurant am Strand. Auf dem Rückweg bin ich direkt eingeschlafen, so müde war ich vom Schwimmen…

Leider habe ich so auch das Abendprogramm verpasst, eine Aufführung von traditionellen balinesischen Ausdruckstänzen.

Nachdem wir gestern einen entspannten Tag am Strand und am Pool hatten, ging es heute auf Sightseeing-Tour.

Nach dem Frühstück wurden wir von unserem persönlichen Fahrer namens Made für den Tag abgeholt. Auf dem Weg zu unserem ersten Stop konnten wir bereits etwas über ihn und die balinesische Kultur erfahren. Und auch im Laufe des Tages hat er viele Fragen beantwortet und uns interessante Einblicke in das Leben auf Bali gegeben.

Angekommen im Monkey Forest, dem heiligen Affenwald, kamen wir uns vor wie in einer anderen Welt. Die Hektik der eng bebauten Straßen wurde abgelöst durch die phänomenale Landschaft in diesem Wald. Neben den drei Tempeln sind hier mehr als 500 wilde Affen zu sehen. Gerne hätte ich den ein oder anderen gestreichelt, aber Mama hat mich nicht gelassen…

Vom Affenwald ging es weiter nach Alas Arum. Hier haben wir zunächst eine persönliche Einführung in die Produktion des Luwak-Kaffees (von der Schleichkatze gegessene, verdaute und wieder ausgeschiede Kaffeebohnen) bekommen und durften diesen und viele weitere Sorten probieren.

Danach ging es auf einen Spaziergang durch die Reisterrassen. Mama durfte auch schaukeln zwischendurch, aber sie hat mich diesmal gar nicht mitgenommen.

Nach einem leckeren Mittagessen mit einer wundervollen Aussicht ging es weiter nach Kintamani, ein kleines Bergdorf mit einem eindrucksvollen Panoramablick auf den Gunung Batur und den Batur-See.

Auch die Besichtigung eines Tempels darf auf Bali nicht fehlen, es gibt immerhin tausende davon auf der Insel. Somit hat Made uns den Tempel Pura Tirta Empul gezeigt. Dieser ist für seine heiligen Wasserquellen bekannt.

Der letzte Halt war der Tegenungan Wasserfall bevor es dann wieder ins Hotel zurück ging. Nach einem langen und ereignisreichen Tag konnte ich gut einschlafen. Leider habe ich so das leckere Abendessen verpasst, das Mama und Papa sich beim Zimmer-Service gegönnt haben.

Und schon ist er da, der letzte Tag des Urlaubs…

Wir haben die letzten Tage viel relaxed, waren spazieren und ich durfte ganz viel schwimmen. Jeden Abend waren wir gut und günstig essen und auch für mich gab es immer was bei Mama und Papa zum Probieren. Und sogar was zum Malen habe ich bekommen. 🙂

Einen Ausflug zur Blue Lagoon zum Schnorcheln stand zwischendurch auch noch auf dem Programm. Abgeholt wurden wir wieder von einem privaten Fahrer, der mit uns zum Strand gefahren ist. Leider mussten wir feststellen, dass das Riff hier größtenteils abgestorben ist durch die vielen Touristen. Somit haben wir nur einen gemütlichen Strand-Tag draus gemacht.

Hier in Sanur gab es für uns auch noch einige Highlights in den letzten Tagen: ein Jukung-Rennen (traditionelle Fischerboote), eine balinesische Hochzeit, ein wunderschöner Sonnenaufgang und die total kinderlieben Balinesen…

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