Nach dem Frühstück wurden wir mit dem Taxi zum Hafen gebracht. Und wir hatten Glück, dass wir schon eine Fähre zwei Stunden früher nehmen konnten. Mit der Fähre ging es dann innerhalb von 20 Minuten zur Insel La Digue. Die Insel ist mit 5 x 2 Kilometern die Viertgrößte der Seychellen. Hier brauchen wir kein Auto, sondern können alles mit Fahrrädern erkunden.
Angekommen auf La Digue haben wir unser schönes Urlaubshaus bezogen, waren einkaufen und haben eine erste Tour mit unseren Fahrrädern gemacht. Für Leonard und mich gibt es gemütliche Kindersitze.





Tag 1
Nach dem Frühstück ging es mit den Fahrrädern los. Wir haben eine Tour in den Norden der Insel gemacht. Es ging die ganze Zeit am Meer und den tollen Stränden entlang.




Auf dem Rückweg haben wir am Strand Anse Severe angehalten, um ins Wasser zu gehen. Leider war gerade Ebbe und wir konnten nicht schwimmen.


Heute nachmittag ging es erst auf den Spielplatz und dann waren Mama und ich ein bisschen bummeln in den Souvenirläden. Auf dem Rückweg nach Hause, haben wir beim Take Away für ein leckeres Abendessen angehalten.


Tag 2
Der erste Stop heute morgen war bei der Bäckerei, um Verpflegung für den Strand zu kaufen. Hier gibt es so viele leckere Sachen und sogar Eis. Das durfte ich heute früh aber noch nicht haben. Danach sind wir zu einem tollen Strand für Leonard und mich gefahren, da gibt es sogar ein Kinderbecken mit ganz flachem Wasser.




Heute nachmittag haben wir eine Fahrradtour zum Grand Anse Beach gemacht, bei der ich eingeschlafen bin. Wieder wach geworden bin ich an einem wunderschönen Strand. Nur leider ist dieser nicht zum Schwimmen geeignet wegen der riesengroßen Wellen. Aber es war toll bei einem Picknick mit Keksen und Trinkpäckchen den Wellen zuzusehen.





Tag 3
Letzte Nacht hat es hier richtig doll geregnet und auch der Tag startete regnerisch. Aber passend nach dem Frühstück war es wieder trocken und wir konnten los. Heute ging es für uns in den Park L’Union Estate, der direkt bei uns um die Ecke ist. Über diese ehemalige Kokosnuss- und Vanilleplantagen hat man Zugang zum weltberühmten Strand Anse Source d’Argent mit seinen vielen tollen Buchten. Dort haben wir den Morgen und Mittag verbracht. Ich war fast die ganze Zeit nur im Wasser, hier konnte ich sogar alleine schwimmen und planschen, weil es so flach und ohne Wellen ist. Die ganze Zeit hatten wir Gesellschaft von einem lieben Hund.










Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein Eis (für Mama und mich) und Kuchen (für Papa und Leonard) gegönnt.
Tag 4
Heute vormittag stand Shoppen auf dem Programm. Einige Souvenirläden haben wir – bzw. Mama und ich – besucht bevor dann auch noch der Einkauf im Supermarkt erledigt wurde. Zurück in unserem Urlaubshaus haben wir Einkaufstaschen gegen Strandtasche getauscht und sind für den Rest des Tages zum Strand gefahren. Es waren etwas Wellen da, das hat richtig Spaß gemacht.




Tag 5
Heute hieß es ‚der frühe Vogel fängt den Wurm’… Bereits um acht Uhr saßen wir auf den Rädern in Richtung Grand Anse Beach. Von dort ging es dann zu Fuß weiter. Nach einer einstündigen Wanderung durch den tropischen Regenwald und vorbei am Petit Anse Beach haben wir das Ziel erreicht: den Anse Coco Beach. Dieser war noch menschenleer als wir angekommen sind. Für mich das absolute Highlight war der natürliche ‚Kinderpool‘ am Ende des Strandes. Hier haben wir zwei Stunden gebadet und Fische beobachtet bevor es zurück ging.










Nach dieser anstrengenden Wanderung mit ganz viel Klettern haben wir alle eine Mittagspause in unserem Urlaubshaus gebraucht. Danach waren wir dann gestärkt, um den Nachmittag an meinem Lieblingsstrand zu verbringen und den Sonnenuntergang zu schauen. Auch die großen Flughunde konnten wir beobachten.



Heute Abend gab es zum Nachtisch noch eine Trink-Kokosnuss, die uns unser Nachbar geschenkt hat. Schmeckt richtig lecker. Dazu gab es noch Kokosnuss zum Essen, die Papa bei unserer Wanderung eingesammelt hat. Die mag ich aber nicht.



Tag 6
Nach dem Frühstück haben wir eine weitere kleine Wanderung unternommen. Heute ging es zu einem Aussichtspunkt bzw. Café mit Ausblick, um die Insel von oben zu sehen. Leider hatte das Café geschlossen, so dass wir nach einem kleinen Picknick zurück gelaufen sind.



Nach einer kleinen Mittagspause ging es noch einmal an den Strand. Dort habe ich heute einen neuen Freund gefunden, Eliah aus Deutschland. Auf dem Rückweg vom Strand haben wir uns eine Pizza mitgenommen und uns einen schönen Platz gesucht zum Abendessen und Sonnenuntergang schauen. Das war schon unser letzter Abend auf La Digue. Morgen geht es weiter…




FAZIT
La Digue – unser Paradies und für uns der schönste Ort der Seychellen. Da die Insel so klein ist, konnten wir alles mit dem Rad erkunden. Die Leute sind alle total entspannt und freundlich. Und wir haben auch den für uns schönsten Strand der Seychellen gesehen: der Anse Coco Beach.