Heute Morgen haben wir uns von Miguel und Marta und natürlich dem Hund Mancha verabschiedet, um zum nächsten Urlaubshaus zu fahren. 

Nach 4,5 Stunden und 272 Kilometer sind wir endlich in La Fortuna angekommen. Wir haben hier eine Unterkunft in einer kleinen Hotelanlage, die aus fünf Bungalows besteht. Es gibt hier einen riesen Garten mit einem tollen Blick auf den Vulkan Arenal (leider war es heute zu bewölkt). Und das Beste hier ist der tolle Pool, dort durften Leonard und ich auch direkt einmal reinspringen.

Nachdem wir kurz einkaufen waren, was hier etwas günstiger als an der Karibikküste war, ging es für uns zum Abendessen in ein Restaurant in der Nähe von unserem Urlaubshaus. Ich habe mein Lieblingsgericht, eine leckere Lasagne, gegessen.

Tag 1

Auch in diesem Urlaubshaus können wir wieder draußen auf der Terrasse frühstücken. Danach haben wir uns, mit einem kurzen Zwischenstop bei der Wäscherei, auf den Weg zum heutigen Ziel gemacht, dem Mistico Hanging Bridges Park.

Auf einem Rundweg von ca. 4,5 Kilometer durch den Regenwald gibt es verschiedene Brücken, die wir überqueren, davon auch fünf Hängebrücke, die ganz schön wackelig waren. Und an einem Wasserfall sind wir vorbei gekommen.

Nach dem Rundweg haben sich endlich die Wolken verzogen und wir hatten einen tollen Blick auf den Vulkan Arenal. Die Chancen hierfür stehen bei nur 30 %, dass man den Vulkan klar sehen kann. Der Arenal ist der aktivste und jüngste Vulkan in Costa Rica und einer der aktivsten Vulkane der Welt. Am Fuß des Vulkans liegt der größte Binnensee des Landes, der Arenal-See.

Mit unserem Rennauto ging es dann zurück zu unserem Urlaubshaus, wo wir den restlichen Nachmittag verbracht haben. Wir waren lange Zeit im Pool und noch kurz im Dorf, um unsere Wäsche abzuholen und durch die Souvenirläden zu schlendern.

Tag 2

Gerne wäre ich heute morgen direkt wieder in den Pool gesprungen, aber Mama und Papa sind mit uns zum Nationalpark Volcán Arenal gefahren. Dort haben wir zwei kleine Wanderung gemacht. Die erste im „Sector Volcán“, bei der wir bis zu einem Aussichtspunkt gelaufen sind, von dem wir einen tollen Blick auf den Vulkan und auch auf den Arenal-See hatten. Hier konnte man auch die Lavaströme aus dem Jahr 1992 erkennen.

Für die zweite Wanderung sind wir zum zweiten Teil des Nationalparks, dem „Sector Peninsula“ gefahren. Dort sind wir bis zum Ufer des Arenal-Sees gelaufen, der mit einer Fläche von 80 km² der größte Binnensee Costa Ricas ist. Da das Wetter sich hier sehr schnell ändern kann, sind wir unterwegs noch ziemlich nass geworden.

Der Nationalpark hat für uns vier insgesamt 45 $ Eintritt gekostet. In Costa Rica ist dies „normal“, da die Nationalparks alle hohe Eintrittsgelder verlangen. Leider waren wir von diesem Park und dem Zustand etwas enttäuscht, da wir bereits schönere Orte für weniger Eintritt in Costa Rica sehen durften.

Insgesamt sind wir heute ca. 6,5 Kilometer gewandert, das macht müde. Auf dem Rückweg sind Leonard und ich eingeschlafen und Mama und Papa haben einen leckeren costa-ricanischen Kaffee trinken können.

Nach dem Tag haben wir uns erst mal eine Abkühlung im Pool verdient und danach auch ein leckeres Abendessen im Soda direkt gegenüber von unserem Urlaubshaus. Sodas sind kleine Lokale mit typisch cota-ricanischen Speisen zu günstigen Preisen (für vier Hauptgerichte, Getränke und Nachspeisen haben wir ca. 38 € bezahlt).

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