Heute ging es für uns zum letzten Urlaubshaus. Da die Strecke gut ausgebaut ist, haben wir für die 177 Kilometer ungefähr 3 Stunden gebraucht.

Unterwegs gab es einen kurzen Stop an der Crocodile Bridge. Die Brücke ist bekannt für die vielen Krokodile, die sich hier aufhalten. Aber man vermutet, dass sie nur dort sind, weil sie von den Touristen gefüttert werden.

Angekommen an unserem Urlaubshaus, haben wir den Nachmittag im Pool verbracht. Eine tolle Abkühlung bei Temperaturen um 35 °C. Das neue Urlaubshaus ist richtig toll, Mama und Papa ärgern sich schon, dass sie hier nicht mehr Nächte gebucht haben. Vor allem weil es die schönste und auch günstigste Unterkunft auf unserer Reise ist.

Nach einem leckeren Abendessen im Hotel-Restaurant, ging es heute früh schlafen, weil wir morgen schon um sieben Uhr zum Flughafen fahren müssen.

Die Rückreise hat super geklappt und Leonard und ich durften im Flugzeug Filme gucken und haben sehr viel geschlafen.

Nach ca. 28 Reisestunden im Auto, im Flugzeug und in der Bahn sind wir dann endlich wieder zu Hause angekommen und freuen uns unsere Familie und Freunde wieder zu sehen.

FAZIT Costa Rica

Wir haben in den letzten drei Wochen viele verschiedene Regionen in Costa Rica kennenlernen dürfen: die grüne und tropische Karibikküste mit feucht-warmem Klima, das regnerische vulkanische Inland, die trockenere Nord-Pazifikküste und die heiße, tropische Süd-Pazifikküste.

An allen Orten gibt es eine atemberaubende Pflanzen- und Tierwelt und es war toll so viele Faultiere, Affen, Aras etc. in freier Wildbahn zu erleben. Das ist ein Erlebnis, das man auch nicht mit einem Zoobesuch bei uns vergleichen kann.

Die Nationalparks in Costa Rica haben uns gut gefallen, allerdings sind einige recht touristisch und überlaufen und auch sehr hochpreisig.

Generell ist Costa Rica ein sehr „teures“ Reiseziel, da die Lebenshaltungskosten sehr hoch sind. Die Lebensmittel im Supermarkt, wie z.B. Milchprodukte, Getränke, Brot sind im Vergleich zu Deutschland wesentlich teurer. Dafür kann man aber günstig regionales Obst und Gemüse im Supermarkt oder an Straßenständen kaufen.

Auch Essen gehen im Restaurant ist nicht günstig. Im Schnitt hat dies für uns vier ca. 80 Euro gekostet. In den lokalen Sodas lässt sich Geld sparen, hier waren es ca. 45 Euro für alle. Da wir fast alle Unterkünfte mit Küche gebucht hatten, haben wir viel selber gekocht. Im Schnitt haben wir so pro Tag ca. 70 Euro für Verpflegung ausgegeben.

Costa Rica ist ein einfach zu bereisendes Land mit dem Mietwagen. Die Strecken dauern zum Teil etwas länger, es ist aber jetzt in der Trockenzeit alles gut mit einem normalen Wagen zu meistern. Einen 4×4 hätten wir nicht benötigt.

Wir haben uns die gesamte Zeit sehr sicher gefühlt, die Polizeipräsenz war sehr hoch (wir wurden sogar einmal angehalten). Und haben auch nur offene, entspannte und kinderfreundliche Ticos (Einheimische) kennengelernt. Das Gefühl des „Pura Vida“ merkt man im gesamten Land. Wir konnten uns mit Englisch überall gut verständigen.

Insgesamt hat es uns in der Karibik am besten gefallen, dort ist die Natur am unberührtesten und das Klima am angenehmsten. Die nördliche Pazifikküste um Playa Hermosa würden wir nicht noch einmal bereisen, dort war es uns zu trocken, zu heiß und auch weniger sehenswert. Die südliche Pazifikküste um Uvita hat uns ebenfalls sehr gut gefallen, allerdings war es hier sehr heiß und aufgrund der Unterströmung und hohen Wellen gibt es wenig Möglichkeiten für die Kinder zu schwimmen.

Was uns überrascht hat:

  • Die Straßenverhältnisse sind besser als wir aufgrund der Reiseführer und Dokus erwartet haben
  • Die Polizisten sprechen nur spanisch (zumindest die, die wir getroffen haben).
  • Das Toilettenpapier muss wirklich überall in den Mülleimer, nicht in die Toilette.
  • Eis essen ist schwierig, innerhalb von Sekunden fängt es an zu schmelzen.
  • Bei Barzahlung zahlt man bei einigen Aktivitäten weniger als wenn man mit Karte zahlt.
  • Die Ticos leben ein sehr einfaches Leben (Blechhütten, in die Jahre gekommene Autos, kein Luxus) und sind zufrieden („Pura Vida“).
  • Rund 90 % des Stroms ist bereits grün, durch Windkraft, Photovoltaik und Wasserkraftwerke.
  • Rauchen ist fast überall verboten und man sieht auch wenig Raucher, wenn dann oft Touristen. Dafür hat man umso mehr Leute gesehen, die Marihuana geraucht haben, insbesondere an der Karibikküste.

Hinterlasse einen Kommentar