Direkt nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zum nächsten Urlaubshaus gemacht.

Insgesamt 300 Kilometer sind wir gefahren und waren den ganzen Tag unterwegs, davon ca. 5,5 Stunden im Auto.

Um den Golf von Nicoya zu überqueren, haben wir für einen Teil der Strecke die Fähre genommen. Auf der Fähre war das „Pura Vida“ Gefühl inklusive mit Musik, Karaoke, Tanz und netten Leute…

Auf unserem Weg Richtung Süden merkt man wie sich die Natur ändert. Es wird wieder „grüner“, was uns sehr gut gefällt, und auch die Luftfeuchtigkeit steigt an.

Im flachen Küstenland hinter Jaco sieht man für viele Kilometer rechts und links neben der Straße aber auch weitläufige Anpflanzungen von Ölpalmen (mehrer tausend Hektar), aus denen Palmöl gewonnen wird und für die der Regenwald an dieser Stelle abgeholzt wurde.

Angekommen in Uvita sind wir leider erst im Dunkeln, da es hier ja immer bereits um 18 Uhr dunkel ist.

Unser Urlaubshaus ist wirklich traumhaft und wir freuen uns auf die nächsten Tage hier.

Tag 1

Um uns für die nächsten Tage mit Obst und Gemüse einzudecken, sind wir heute Morgen zu einer „Verduleria“ hier im Ort gefahren. Danach ging es dann noch zu „Aventura Uno“, um eine Waltour für morgen früh zu buchen, damit Papas Wunsch auch erfüllt wird.

Zum Mittag hin sind wir dann endlich zum Catarata Uvita gefahren. Ein Wasserfall, der direkt bei uns vor der Haustür ist und nur 4 Dollar Eintritt kostet. Durch einen Schmetterlingsgarten und auf einem kurzen Wanderweg durch den Regenwald ging es bis zum Wasserfall. Auf dem Weg haben wir sogar einen giftigen Pfeilgiftfrosch entdeckt.

Vor dem Wasserfall liegen einige Naturpools, in denen Leonard und ich super baden konnten. An einer Stelle konnte man auch in das drei Meter tiefe Wasser rein springen, was Papa gemacht hat. Ich habe mich nicht getraut, mache das lieber beim nächsten Mal wieder in Coesfeld im Hallenbad.

Zum späten Nachmittag hieß es dann für uns: ab zum Spielplatz hier in Uvita, um uns ein bisschen auszupowern. Dort haben wir auch eine nette deutsche Familie kennen gelernt und mit den beiden Kindern (die genau in unserem Alter sind) super zusammen gespielt.

Der Spielplatz liegt direkt vor dem Eingang zum Nationalpark Marino Ballena. Dort sind wir dann passend zum Sonnenuntergang noch zum Strand gegangen, weil dieser hier besonders schön sein soll und das war er auch.

Zum Abschluss des Tages haben wir dann zusammen zu Hause gekocht. Danach sind Leonard und ich auch direkt ins Bett, weil wir fix und fertig waren und morgen früh raus müssen, um hoffentlich Wale, Delfine, Pelikane und vieles mehr zu sehen.

Tag 2

Das Aufstehen fiel uns heute sehr leicht, weil wir uns alle auf die Boots-Tour durch den Nationalpark Marino Ballena gefreut haben.

Nach einem kurzen Fußmarsch zum Strand ging es für uns auf das Boot. Gemeinsam mit uns haben auch unsere neuen Freunde, die wir gestern auf dem Spielplatz kennengelernt haben, die Tour gemacht.

Wir haben Glück gehabt und haben Buckelwale ganz nah gesehen. Eine Wal- Mama mit ihrem Baby und einen Wal-Bullen, die gemeinsam unterwegs waren. Die Wale kommen in die warmen Gewässer von Costa Rica, um hier ihre Jungen zu bekommen und aufzuziehen bevor sie wieder zurück in die kalten Gewässer schwimmen.

An der Pazifikküste Costa Ricas gibt es zwei verschiedene Populationen von Buckelwalen: die kalifornischen Buckelwale der nördlichen Hemisphäre sieht man von Dezember bis April und die antarktischen Wale der südlichen Hemisphäre von Juli bis November. Damit hat Costa Rica weltweit die längste Saison für Buckelwalbeobachtungen.

Nach einem kurzen Zwischenstop zum Schwimmen und Schnorcheln ging es zurück aufs Festland.

Den Nachmittag haben wir mit unseren neue Freunden wieder auf dem Spielplatz verbracht bevor es dann am Spätnachmittag noch einmal in den Nationalpark ging.

Der Nationalpark ist bekannt für den „Walflossen“-Strand, der den Namen bekommen hat, da er von oben betrachtet wie eine Walflosse aussieht. Diese ist aber nur bei Ebbe zu sehen und auch nur dann kann man diese problemlos begehen. Wir hatten Glück, dass heute Abend Ebbe war, so konnten wir bis zur Flosse laufen und einen richtig tollen Sonnenuntergang sehen.

Das Highlight für Leonard waren die Polizei-Motorräder, die wir auf dem Rückweg am Strand getroffen haben. Die Polizisten prüfen, dass alle Gäste den Nationalpark verlassen und sich niemand mehr darin aufhält, wenn dieser schließt. Wir durften sogar ein Foto zusammen machen.

Tag 3

Eigentlich wollten wir heute in den Nationalpark Manuel Antonio gehen. Leider haben Mama und Papa gestern online keine Tickets mehr bekommen. Da der Park sehr überlaufen ist, sind wir aber gar nicht unbedingt böse drum.

Also sind wir heute noch einmal in den Nationalpark Marino Ballena gegangen, diesmal zum Sektor Playa Colonia. Wir haben uns ein kleines Surfbrett ausgeliehen und den Vormittag/Mittag am Strand verbracht.

Nachdem wir nachmittags ein Eis essen waren, sind wir noch einmal zum Haupteingang des Nationalparks und zum Playa Uvita gelaufen. Dort haben wir einen schönen Platz für den Aufkleber von „Romy is travelling“(s. Instagram: romy_is_travelling) gefunden. An so einem wunderschönen Ort hätte es ihr bestimmt gut gefallen.

Leonard hat sich gefreut am Strand noch einen „Johnny“ zu sehen und ich habe eine riesen große Palme entdeckt.

Heute Abend haben wir noch einmal gemeinsam im Restaurant gegessen und ich konnte wieder mein Lieblingsgericht eine Lasagne bestellen.

Tag 4

Unsere Vermieter haben uns einen weiteren Wasserfall empfohlen, der hier in der Nähe ist. Dort sind wir heute nach dem Frühstück hingefahren. Der „Cascada El Pavón“ liegt ca. eine halbe Stunde südlich von Uvita und ist über eine Schotterstraße zu erreichen. Das Wasser ist kalt, aber bei über 30 Grad war es richtig schön darin zu schwimmen.

Nach einem Mittagessen in einem gemütlichen Restaurant direkt neben dem Wasserfall ging es zurück Richtung Uvita.

Auf halber Strecke haben wir am Strand Playa Piñuelas angehalten und dort den Nachmittag verbracht. Der Strand war schön ruhig und es waren fast keine anderen Leute dort.

Zum Abschluss des Tages durften wir noch einmal auf den Spielplatz bevor es zurück zum Urlaubshaus ging. An unserem letzten Abend in Uvita haben wir heute noch einen gemeinsamen Spieleabend gemacht.

Ein Gedanke zu “Costa Rica – Uvita

  1. Das sind wirklich sehr schöne Fotos und vermitteln eine tolle Costa Rica Reise. Besonders der Walflossenstrand ist beeindruckend. Gut, dass es Ebbe war und ihr ihn nicht nur sehen, sondern auch begehen konntet. Und das Urlaubshaus in Uvita ist wirklich sehr toll, wer würde sich da nicht sofort wohlfühlen.

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