Nach einem langen Reisetag (Flug hatte Verspätung, Shuttle zum Mietwagen, Fahrt zum Urlaubshaus) sind wir in Portugal auf dem Festland angekommen. Unser Urlaubshaus ist in Cadaval, einem Vorort nördlich von Lissabon. Hier werden wir die nächsten Tage verbringen.
Es ist richtig toll hier: es gibt ein Himmelbett, eine Spielscheune und einen Pool…


Tag 1
Den Tag heute haben wir ganz entspannt gestartet. Wir haben lange geschlafen, die Spiele und Puzzle im Urlaubshaus ausprobiert und durften nach dem Frühstück in der Spielscheune mit dem Puppenhaus spielen.


Wir sind dann in das Wandergebiet Serra de Montejunto gefahren. Dort wollten wir uns eigentlich die Real Fábrica do Gelo ansehen, eine historische Eisfabrik aus dem 18. Jahrhundert, die damals Eis für den König und die Stadt Lissabon herstellte. Aber leider war diese heute geschlossen.
Weiter ging es zum Buddha Eden in Bombarral, dem größten orientalischen Garten in Europa. Der Park ist so groß wie 50 Fußballfelder (35 Hektar). Überall stehen Figuren – von riesigen goldenen Buddhas über Steinsoldaten bis hin zu afrikanischen Tieren. Der Park wurde gebaut, um zu zeigen, dass man schöne Dinge und Kulturen beschützen muss, nachdem anderswo auf der Welt berühmte Buddha-Statuen zerstört wurden.










Den Nachmittag haben wir dann am Pool verbracht. Mama ist noch eine Runde joggen gewesen, durch die Obst- und Weinfelder rund um unser Urlaubshaus.


Tag 2
Frühstück gab es heute im Auto. Schon früh sind wir nach Lissabon gefahren, um uns heute die Stadt anzusehen. Geparkt haben wir am Stadion von Benfica Lissabon, das sich Papa und Leonard unbedingt ansehen wollten. Auch beim Jugendtraining konnten wir zuschauen.






Mit der Metro ging es dann ins Zentrum. Dort haben wir dann zu Fuß die Sehenswürdigkeiten angeschaut: Elevador de Santa Justa, Rue Augusta, Praça do Comércio, Cais das Colunas, Sé de Lisboa, Castelo de São Jorge (nur von außen), Miradouro de Santa Luzia, Alfama.










Zwischendurch waren wir noch Pancakes essen und haben der Aida beim Auslaufen zugewunken.


Mit der Metro ging es dann zurück zum Stadion. Direkt neben dem Stadion liegt das große Einkaufszentrum Centro Colombo (so groß wie das Centro in Oberhausen). Dort haben wir uns in der riesigen Foodhall unser Abendessen ausgesucht. Dies haben wir dann mitgenommen und uns ein Platz am Stadion gesucht, um dort zu essen. Als Nachtisch hat Mama uns noch Popcorn besorgt, einen ganzen Eimer. Das durften wir dann auf der Rückfahrt im Auto essen und dabei wie immer unsere Hörgeschichten hören. Das haben wir uns auch verdient, insgesamt sind wir heute über 24.000 Schritte gelaufen…








Tag 3
Wir wurden heute vom Gewitter geweckt. Also haben wir uns noch ein bisschen länger ins Bett gekuschelt und Hörgeschichten gehört.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es nach Óbidos, eine alte Stadt mit einer tollen alten Burg (Castelo de Óbidos), in der früher Könige und Ritter lebten. Vor langer Zeit hat ein portugiesischer König seiner Königin die ganze Stadt geschenkt. Danach gehörte Óbidos fast 600 Jahre lang immer den Königinnen als persönliches Geschenk. Um die ganze Altstadt herum verläuft eine dicke, hohe Stadtmauer, über die man einmal um die Stadt spazieren kann. Was wir natürlich auch gemacht haben.






Wir sind durch die vielen kleinen Gassen spaziert, haben uns die tollen Läden angesehen und die Aussicht genossen.










Weiter geht’s zum Praia da Foz do Arelho, ein Strand an der Lagune von Óbidos. Der Ozean am Atlantik hat oft eine so starke Strömung und so hohe Wellen, dass das Schwimmen nicht möglich ist. Hier an der Lagune ist das Wasser ganz ruhig und man kann super schwimmen. Wir sind ein Stück am Strand entlang spaziert und zum Abschluss in der Lagune Schwimmen gewesen. Leonard ist sogar das erste Mal alleine geschwommen.








Tag 4
Heute ist tatsächlich schon der letzte Tag unseres Urlaubs. Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist und wie viel wir in diesen drei Wochen erlebt haben.
Wie es in diesem Urlaub üblich ist, war der letzte Tag wieder unser Tag. Zum Frühstück gab es Pfannkuchen für Leonard und mich. Gut gestärkt sind wir dann zur Birnen-Plantage Pera no Peral gefahren, die nur zehn Minuten von unserem Urlaubshaus entfernt ist, um dort Birnenkuchen zu essen, Birnenlikör zu probieren und auf dem Spielplatz zu spielen. Die Region rund um Peral ist für den Anbau der Pêra Rocha, einer ganz besonderen Birne aus Portugal bekannt. „Pêra“ bedeutet Birne auf Portugiesisch, und „Rocha“ kommt von dem Bauern Pedro António Rocha. Vor über 180 Jahren fand dieser Bauer in Sintra zufällig einen besonderen Birnbaum auf seinem Land und seitdem wird die Birne hier angebaut.






Direkt neben der Plantage war auch der Friedhof des Ortes, den wir uns angesehen haben. Diese sehen ganz anders aus als in Deutschland.

Danach sind wir dann nochmal zur Lagune von Óbidos gefahren, wo wir gestern schon waren. Dort haben wir den Nachmittag verbracht.




Wieder am Urlaubshaus sind wir noch kurz in den Pool gesprungen vor dem Abendessen. Heute gab es selbst gemachte Burger.


Nun ein letztes Mal gute Nacht aus Portugal!
Morgen früh geht es nach Lissabon zum Flughafen und dann mittags zurück nach Deutschland.



